Der VerhandlungsNavigator ist ein systemischer, praxisnaher Ansatz für anspruchsvolle Verhandlungen. Er kombiniert Erkenntnisse aus Psychologie und Spieltheorie mit über 25 Jahren Erfahrung in Training, Coaching und Konfliktklärung und bildet sie ab in einem CustomGPT.
KI-gestützte Verhandlungsintelligenz auf Basis von Praxis, Psychologie und Systemdenken
Der VerhandlungsNavigator ist ein von Martin Heß entwickeltes KI-gestütztes Analyse- und Denkmodell für professionelle Verhandlungsführung.
Er wurde nicht als automatischer Verhandler konzipiert, sondern als strategisches Instrument zur Vorbereitung, Strukturierung und Reflexion komplexer Verhandlungssituationen.
Im Zentrum steht dabei eine klare Haltung:
Nicht die KI verhandelt – der Mensch entscheidet.
Ursprung und Datenbasis
Der VerhandlungsNavigator basiert auf drei tragenden Säulen:
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Theoretisches Fundament
Grundlage ist das Buch
Gut verhandelt – Strategien, Taktiken und Methoden erfolgreicher Verhandlungsführung,
in dem Martin Heß zentrale Strategien, Taktiken und psychologische Mechanismen professioneller Verhandlungsführung systematisch darlegt.
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Empirische Praxiserfahrung
Zusätzlich wurde der Navigator auf der KI-gestützten Analyse der Dokumentation von über 700 Trainings, Seminaren und Beratungsprozessen trainiert.
Diese Datenbasis umfasst mehrere Jahrzehnte praktischer Arbeit in Verhandlungs-, Führungs- und Konfliktkontexten.
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Systemische und psychologische Methodik
Der Navigator integriert Erkenntnisse aus:
Damit bildet er keine abstrakte KI-Logik, sondern eine verdichtete professionelle Verhandlungsintelligenz ab.
Was der VerhandlungsNavigator analysiert
Die zugrunde liegende Datenanalyse fokussierte unter anderem auf folgende Fragen:
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Was belastet Verhandler besonders – und in welchen Branchen?
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Welche Werkzeuge fehlen in der Praxis am häufigsten?
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Wo entstehen typische Blockaden, Eskalationen oder Fehlentscheidungen?
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Welche Faktoren sind wiederholt mit Verhandlungserfolg korreliert?
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Welche Denkfehler treten selbst bei erfahrenen Verhandlern regelmäßig auf?
Aus diesen Mustern wurden strukturierte Analyse- und Entscheidungslogiken abgeleitet, die heute den Kern des VerhandlungsNavigators bilden.
Was der VerhandlungsNavigator ist – und was nicht
Der VerhandlungsNavigator ist:
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ein Custom GPT, trainiert und betreut von Martin Heß
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ein Analyse-, Denk- und Reflexionsinstrument
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eine strukturierende Hilfe bei komplexen Verhandlungen
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eine Brücke zwischen menschlicher Urteilskraft und KI-Struktur
Der VerhandlungsNavigator ist nicht:
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kein autonomer Verhandlungsbot
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kein Tool zur Manipulation
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kein Ersatz für Erfahrung, Intuition oder Verantwortung
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kein frei agierendes KI-System
Er liefert keine Entscheidungen, sondern bessere Entscheidungsgrundlagen.
Funktion im Verhandlungsprozess
Der VerhandlungsNavigator unterstützt insbesondere bei:
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Verhandlungsvorbereitung
Klärung von Interessen, Zielen, Optionen und Grenzen
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Strukturierung komplexer Lagen
Sichtbarmachen von Machtverhältnissen, Abhängigkeiten und Dynamiken
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Szenario- und Optionsdenken
Entwicklung mehrerer gangbarer Lösungsräume statt Positionsfixierung
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Risikobewertung
Identifikation von Eskalationspunkten, Deadlocks und Fehlanreizen
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Reflexion laufender Verhandlungen
Einordnung emotionaler Reaktionen, taktischer Muster und blinder Flecken
Der Navigator fungiert dabei als externes Denk- und Spiegelungsinstrument – vergleichbar mit einem professionellen Sparringspartner, der strukturiert, konsistent und frei von Tagesform arbeitet.
Der Mensch als Entscheider – die KI als Teammitglied
In einer Zeit, in der Verhandlungen zunehmend automatisiert werden, verschiebt sich die Rolle des Menschen.
Der Verhandler wird vom operativen Akteur zum strategischen Entscheider und AI-Supervisor.
Der VerhandlungsNavigator unterstützt genau diese Rolle:
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Der Mensch definiert Ziele, Werte und Grenzen
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Die KI hilft, Komplexität zu ordnen und Optionen sichtbar zu machen
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Die Verantwortung bleibt vollständig beim Menschen
So entsteht eine hybride Verhandlungsintelligenz, die weder rein menschlich noch rein maschinell ist – sondern bewusst kombiniert.
Einsatz im Training und in der Beratung
Der VerhandlungsNavigator wird bei S.T.E.P. nicht als Tool „ausgegeben“, sondern live demonstriert und angewendet:
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an realistischen, anonymisierten Verhandlungsfällen
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als gemeinsames Analyse- und Diskussionsinstrument
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zur Verdeutlichung professioneller Denk- und Entscheidungsprozesse
Teilnehmende lernen dabei nicht, eine KI zu bedienen, sondern wie exzellente Verhandler denken.
Haltung und Ethik
Der VerhandlungsNavigator folgt einer klaren ethischen Leitlinie:
Verhandeln bleibt eine menschliche Disziplin, auch wenn KI unterstützt.
Gerade deshalb ist Transparenz, Selbstreflexion und ethisches Urteilen zentraler Bestandteil des Konzepts.
Zusammenfassung
Der VerhandlungsNavigator ist:
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KI-gestützt, aber menschlich geführt
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datenbasiert, aber nicht datengetrieben
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strukturiert, aber nicht mechanistisch
Er steht für eine moderne, verantwortungsvolle Verhandlungsführung,
in der technologische Präzision und menschliche Urteilskraft zusammenwirken.