S.T.E.P. - Systemisches Training + Consulting
 
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Konfliktklärung     Druckversion

Hintergrund

Es wäre gut, wenn die Zusammenarbeit im Beruf ohne Störungen der Kommunikation oder Konflikte bliebe. Doch überall, wo Menschen schaffen, machen sie sich über kurz oder lang auch zu schaffen. Ob sie wollen oder nicht. Konflikte sind weder wünschenswert noch notwendig, sondern einfach unvermeidbar. Sie sind ein Zeichen von Vertiefung. Darin liegt ihre Chance, wenn man sie ergreifen kann. Jedoch ist das mit unangenehmen Gefühlen und Situationen verbunden, die man gewöhnlich lieber meidet.Es gehört zu kaum einer Ausbildung, Konflikte im Beruf lösen zu lernen, doch wenn einer da ist, ist es entscheidend, wie damit umgegangen wird.Gewöhnlich greift man in diesen Situationen auf das von Hause aus gelernte Konfliktverhalten zurück: Vermeidung, Verleugnung, Ausbrüche, Beschwichtigungen, Scheinlösungen etc. Wie auch im Privatleben haben diese Strategien im Beruf fatale Langzeitfolgen: Konflikte werden chronisch, führen zu Demotivation, Resignation, innerer Kündigung, Mobbing und Depression bis hin zu psychosomatischen Erkrankungen mit erheblichen menschlichen und wirtschaftlichen Folgen.

  • zwei Personen oder
  • innerhalb eines Teams

Unser Maßstab (und Vorgehen) für eine Klärungshilfe ist ...

  • zunächst als all-parteilicher Zuhörer die „Wahrheit der Situation“ zu erkennen,
  • dann als Schiedsrichter den Streitdialog zu verlangsamen,
  • anschließend als Konfliktanalytiker den Konflikt anhand einer Theorie zu erklären und
  • schließlich als Lösungsberater die Metakommunikation über die Konfliktsituation zu ermöglichen.

Konflikte zeigen sich in einer emotionalisierten und schwierig gewordenen Kommunikation. Manchmal auch völliger Verweigerung und es wird gar nicht mehr geredet.

Unsere professionelle Klärungshilfe setzt dort an. Mit Hilfe eines genau definierten psychologischen Verfahrens, bei dem alle Beteiligten an einen Tisch gebracht und auf besondere Weise zum Reden ermuntert werden, lösen wir toxische Emotionen auf und klären die vergiftete Atmosphäre. Jeder kommt zu Wort und alle Sichtweisen werden gesehen.

Wie bei einer medizischen Operation werden hier die psychologischen Krankheitsherde diagnostiziert, isoliert und "entfernt". Wenn die seelischen Wunden gewürdigt und verbunden sind, können Vereinbarungen für die Zukunft getroffen werden.

Wir verfügen im S.T.E.P.- Team über rund zehnjährige Erfahrung damit und unsere "Heilungs"quote liegt über 90% - auch bei schwersten und über Jahre chronifizierten Konflikten. Es gibt keine hoffnungslosen Fälle!

Klärungshelfer

Andrea und Martin Heß (Diplompsychologe)
Weiterbildung als Kommunikationsberater und Klärungshelfer
bei F. Schulz von Thun & C. Thomann (1996-1998)

Organisation einer Klärungsklausur

Dauer: 1 Tag für bis zu 12 Personen.

Alle Mitglieder eines Teams sollen dabei sein, auch die Vorgesetzten. Umfasst die Gruppe mehr als 12 Personen, wird in Teilgruppen gearbeitet oder eine mehrtägige Klausur angesetzt.

Der Raum, in dem die Klärung stattfindet, sollte auf alle Fälle folgende Kriterien erfüllen:

  • störungsfrei (keine Personen oder Telefonate, die reinplatzen, kein Dauerlärm etc.)
  • mit Tageslicht und möglichst Teppichboden gegen den Hall
  • Lüftungsmöglichkeit
  • gute mobile Sitzgelegenheiten (keine unbeweglichen Bänke, Konzertbestuhlung oder angeschraubte Sessel)
  • genügend Platz, damit alle im Kreis sitzen können (beste Sitzform für direkte Kommunikation in Gruppen)
  • Tische an den Wänden für Getränke und einen Mittagsimbiss
  • je 1 Metaplanwand und Flipchart

Wie funktioniert das?

Konflikte entstehen durch - und erzeugen selbst - negative Emotionen, wie Wut, Angst und Verachtung. Aus Sicht der Systemtheorie und des Konstruktivismus wirken die dann im Konflikt wie sich selbst steuernde und sich selbst versorgende "Wesen". Hat ein Konflikt den „Point-of-no-return“ überschritten, gewinnt er ein Eigenleben, das nur mehr mit Hilfe der professionellen Kommunikationsmethode "Klärungshilfe" oder "Konfliktmoderation" wieder aus der Welt geschafft werden kann. Die Betroffenen sind dazu dann nicht mehr in der Lage, ebenso wenig, wie wohlmeinende Laien.

Professionelle Klärungshelfer können das. Unsere Ausbildung dazu umfasste mehrere Seminare, in denen durch Training und Feedback, durch Vortrag, Übung und Bearbeitung von Fallstudien besondere Kompetenzen und spezialisiertes Wissen aufgebaut wurden. Beim Coaching eines Paares oder einer Gruppe (der Klärungsklausur) brauchen wir als Berater aber vor allem eine Fähigkeit: Die Lösungslosigkeit auszuhalten. Dann erst können sich die Geister klären.

Wenn die Emotionen weichen, weicht die Besessenheit von dem Drang, Recht haben zu müssen und die Kommunikation kann sich normalisieren. Jeder Konflikt nährt sich schließlich von gestörter Kommunikation, erscheint selbst als Kommunikationsstörung und erzeugt selbst auch wieder Störungen der Kommunikation. Einen Konflikt zu klären heißt daher immer auch, die Kommunikation zu heilen.

Auf dem Boden des wissenschaftlichen Paradigmas, auf dem S.T.E.P. beheimatet ist, wird die Bedeutung einer Botschaft zu hundert Prozent vom Empfänger gegeben. In dieser Sicht arbeitet das Gehirn als operational geschlossenes System. Was letztendlich die Dinge "an sich", draußen in der Quantenwelt, wirklich sind, werden wir nie erfahren. Das Großhirn wirkt als Bedeutung gebendes Organ in einem Top-down Prozess auf die von den Sinnesorganen und aus anderen Hirnarealen hereinströmenden Rohdaten ein und strukturiert sie zu Ganzheiten.

Das ist die Welt, die wir erleben. Und deshalb kann Kommunikation nur gelingen, wenn ein Mindestmaß an Wohlwollen dabei im Spiel ist. Andernfalls nutzt weder ein Kommunikationsseminar noch Coaching und eine Rhetorik Schulung läuft ins Leere.

Emotionen und Stimmungen tönen eben nicht nur das Erleben durch Veränderungen der Körperchemie, sondern sie wirken zentral am Bewusstseinsprozess und der Konstruktion unserer subjektiven Wirklichkeiten mit. Genau die laufen im Konflikt aber auseinander und es ist, als ob die Gegner in verschiedenen Welten lebten, mit unterschiedlichen Vergangenheiten, Gegenwarten und Zukünften. Und dabei handelt es sich bloß um die Verstärkung des ganz normalen Irrtums, wir verständen einander, nur weil wir die gleichen Wörter benutzen, während wir eigentlich gar nicht anders können, als an einander vorbei zu reden.

Vorträge, Seminare, Training und Coaching bei S.T.E.P. zu den Themen Konflikt und Konfliktmanagement können wichtigste Bausteine einer systemischen Management Ausbildung für Nachwuchsführungskräfte und jeder praxisorientierten systemischen Weiterbildung für Führungskräfte sein. Wenn Sie sich für diese Themen interessieren, finden Sie auf unserer WebSite neben Vorträgen und Firmenseminaren auch ein offenes Seminar dazu.

Klärungsgespräch zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiterin

+++ Dieses moderierte Klärungsgespräch war extrem hilfreich +++ Ohne Ihre externe Unterstützung hätten wir das nicht geschafft +++ Mir ist Vieles klar geworten - Danke! +++

4 Wochen nach einer Teamklärungs-Klausur

+++ Es ist einfach unglaublich: Die Stimmung hat sich um 180° gedreht! +++ Ich hätte das niemals für möglich gehalten +++ Alle sind wie befreit +++ Es wird wieder miteinander geredet +++ Sogar Mitarbeiter, die gar nicht beim Seminar dabei waren, sind von dem "Virus" des neuen Miteinander angesteckt +++ Kooperation wie sie sein sollte +++ Es ist wie ein Wunder! +++ Endlich sind diese Konflikte gelöst +++



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