| Hintergrund |
NeuroSales® weist auf eine Dimension im Verkauf, die auf den Ergebnissen moderner Hirn- und Bewusstseinsforschung, sowie den Erkenntnissen der Systemtheorie beruht. Die drei grundlegenden Funktionen informationsverarbeitender Systeme, nämlich Aufnahme, Verarbeitung und Weitergabe von Information, beschreiben nicht nur die Aufgaben einer einzelnen Nervenzelle (Neuron) in unserem Nervensystem, sondern auch die wesentlichen Anforderungen an den Verkäufer in der Kommunikation mit seinen Kunden und Interessenten. Hier wie dort kommt dabei der Input-Funktion die Schlüsselstellung zu.
Ein Mensch nimmt - wie wir heute wissen - niemals die Welt so wahr, wie sie "wirklich" ist, sondern erlebt diese Wirklichkeit immer erst als Ende eines umfassenden Selektions- und Verrechnungsprozesses durch das eigene Nervensystem: Wir sind die Schöpfer unserer Welt.
Da wir immer nur einen winzigen Bruchteil der Information, die über etwas existiert, tatsächlich erfahren und bewusst verarbeiten können, bleibt alles, was wir für Wahrheit halten, stets lückenhaft, an Bedingungen gebunden, brüchig und verzerrt, ohne dass uns das bewusst ist.
Auch Kunden konstruieren selbständig ihre eigenen Wahrheiten, ohne dass das vom Verkäufer direkt beeinflusst werden könnte - wenn es von ihm überhaupt bemerkt wird. Wir müssen die „Insel“ des Anderen zunächst betreten, wenn wir dort Veränderungen bewirken wollen: Verbal und Nonverbal.
Die Körpersprache wird unter diesem Blickwinkel nicht als Ausdruck der Persönlichkeit, sondern der Beziehung zwischen den Gesprächspartnern gesehen. Daher wird auch kein bestimmtes Verhalten empfohlen oder gar antrainiert, sondern die Aufmerksamkeit neu fokussiert, auch durch Beispiel und Demonstration. Durch neues Wissen verändert sich die Wahrnehmung und Bewusstsein und neues Verhalten entsteht stimmig von selbst.
Fragetechniken werden unter diesem Ansatz nicht nur zur Informationsgewinnung verwendet (um den Kunden „dort abzuholen, wo er ist“) sondern dienen ebenso als wertvolles Instrument zur Aufmerksamkeitsfokussierung und Assoziationsbahnung.
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